Toastbrote

Straße in Frankfurt
Straßenszene in Frankfurt

Neulich musste ich mal wieder mit dem Auto nach Frankfurt. Das versuche ich immer zu vermeiden: für meinen Geschmack ist da zu viel Verkehr, zu viele Ampeln, zu viel Stau und zu wenige Parkplätze.

In Japan ist das ganz anders: da sieht man kaum Autos, selbst in der Innenstadt von Tokio. Das Handelsblatt hat das in dem Artikel „Autos, die wie Toastbrote aussehen“ mal erklärt:

  • Man darf nicht am Straßenrand parken
  • Man kann kein Auto kaufen, ohne vorher einen Parkplatz nachzuweisen
  • Leichtkraftwagen sind steuerlich begünstigt
  • Beim Autokauf fällt eine gewichtsabhängige Steuer an

Der Artikel vergisst, das gut ausgebaute und zuverlässige Bahnnetz zu erwähnen. Und er hinterlässt bei mir den Eindruck, als würden die Autoren diese Regeln am liebsten abgeschafft haben, schließlich behindern die ja den internationalen Handel.

Ich denke eher, man sollte diese Regeln auch bei uns einführen. Eine Stadt ohen Autos ist einfach schöner.

Straße in Japan
Straßenszene in Japan

2 Gedanken zu „Toastbrote“

  1. Das ist ja hochfaszinierend und der Bildervergleich ist auch sehr gut.

    Wenn man zu zweit aus Hattersheim nach Frankfurt (und zurück) will, zahlt man am günstigsten 16,60 EUR mit einer Gruppenkarte. Wenn man mit dem Auto fährt, kann man hineinfahren, beim Rosßmarkt 6 Stunden parken und wieder rausfahren, und ist immer noch 1,60 EUR günstiger dran als mit der S-Bahn, auf die man dann übrigens auch nicht warten muss. Damit könnte man ja schon mal anfangen, den ÖPNV attraktiver zu machen und danach kann man die Autos unattraktiver machen.

    Übrigens habe ich neulich geschaut, was denn eine Wohnung in Amsterdam kosten würde und dachte, „Huch, Holland ist aber günstig! 55.000 EUR für eine Wohnung mitten in der Stadt!“ Dann ist mir aber aufgefallen, dass das nur ein einzelner Parkplatz war, ganz ohne Wohnung.

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